Gendering MINT digital –
Open-Science aktiv gestalten

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für drei Jahre geförderte Verbundprojekt „Gendering MINT digital“ der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Humboldt Universität zu Berlin und der Hochschule Offenburg hat sich zum Ziel gesetzt, die Erkenntnisse der natur- und technikwissenschaftlich orientierten Genderforschung in MINT anwendungsorientiert zur Darstellung zu bringen (Förderkennzeichen: 01FP1721, 01FP1722, 01FP1723) . Das Vorhaben baut auf den Erkenntnissen des Projekts "Gendering MINT. Vernetzung und Austausch von Gender-Perspektiven in den Natur- und Technikwissenschaften" auf, das von der Freiburger Universität von 2015 bis 2016 mit Fördermitteln des BMBF durchgeführt wurde (Förderkennzeichen: 01FP1453, siehe Handreichung, Download 3,75 MB).

Das Teilprojekt der Universität Freiburg koordiniert den Verbund. Es ist es für die Organisation und Durchführung von drei Workshops Transferwissen zu „Genderforschung in MINT“, „gendersensitiver Digitalisierung“ und „Gleichstellungspolitik“ zuständig. Abgeschlossen wird diese Veranstaltungsreihe in Berlin mit einem Feedback Workshop und Abschluss-Symposium. Zudem werden von dem Verbundpartner der Universität Freiburg “Interaktive Webdokumentationen“ entwickelt, die auf "partizipativen Mediografien“ des Offenburger Verbundpartners Hochschule Offenburg beruhen. Zusammengeführt werden diese Webdokumentationen als Open-Science-Module mit kollaborativen elektronischen Werkzeugen, die vom Verbundpartner der Universität zu Berlin entwickelt werden. Diese Module liefern eine innovative Grundlage für Diskussions- und Reflexionsimpulse in Forschung, Lehre und Gleichstellungsarbeit im MINT-Bereich sowie an ihren interdisziplinären Schnittstellen. Die Open-Science-Module werden am Projektende (2020) über ein Repositorium an der Humboldt Universität zu Berlin abrufbar sein, um so den digitalen Wissenstransfer in die akademische Lehre der MINT-Fächer zu verbessern.

Fotos CERN/CH © Marion Mangelsdorf
: Das World Wide Web wurde als Beginn von umfassenden Digitalisierungsprozessen 1989 an der Forschungseinrichtung CERN, in der Nähe von Genf auf schweizerischem und französischem Gebiet liegend, entwickelt. Die Komponentenübersicht (links) kann hier auch als PDF eingesehen werden.