Gender & Diversity in den MINT-Fächern hessischer Hochschulen und Universitäten

Ziel: Erarbeitung eines Online-Handbuches für die systematische und fachlichem Standard entsprechende Integration von Gender-Aspekten in die Lehre in den MINT-Fächern hessischer Hochschulen und Universitäten.

Umsetzung: Umfassende Literaturrecherche, Erfassung bestehender Gender-Tool-Boxen; Gespräche mit Verantwortlichen für die Lehre in den MINT-Fächer; Analyse vorhandener Modulhandbücher und Studiengangbeschreibungen im Hinblick auf Möglichkeiten der Integration von Gender- und Diversity-Aspekten; Erstellung ergänzender Modulbeschreibungen.

Ausgangsüberlegungen: Die Berücksichtigung von Gender in allen Bereichen von Wissenschaft und Forschung führt zu vertieften Fragestellungen und weiterreichenden Ergebnissen. Während dies in den meisten geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Fächer augenblicklich plausibel erscheint und Genderthemen in Curricula bereits auftauchen, ist dies für die MINT-Fächer keineswegs selbstverständlich, gelten doch Technik und Naturwissenschaften als scheinbar „neutraler“, auf Naturgesetzen oder mathematischen Formeln fußender Bereich. Dass dies nicht der Fall ist, haben nicht zuletzt die Technosciences nachgewiesen. Deshalb fokussiert dieses Projekt auf die Verankerung von Erkenntnissen der Genderforschung in der Lehre der MINT-Fächer.

Zusammenarbeit: LaKoF (Landeskonferenz der Frauenbeauftragten der hessischen Hochschulen), Projekt- und Studiengangentwickler_innen, Lehrende.

Projektdauer: 02.16-02.18. Zwei Mitarbeiterinnen, eine Stelle.

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GENergie – Gender in der Energietechnik

Ziel: Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Chancen von Frauen in Bildung und Forschung, Beruf und Gesellschaft zu fördern und die Gleichstellung von Frauen und Männern zu verwirklichen. Hierbei gilt es auch, das Innovationspotential der Genderforschung für wissenschaftliche Impulse und gesellschaftliche Veränderungen zu nutzen.

Umsetzung: GENergie bringt ExpertInnen aus dem In- und Ausland aus dem Bereich Gender und dem Bereich Energietechnik zusammen, um gemeinsam Genderaspekte für Ausbildung und Forschung zu erarbeiten. Die Vernetzung von Frauen aus Forschung, Hochschulausbildung und Unternehmen führt zu einem wichtigen Wissenstransfer, der auch einen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit für Frauen in der Energieforschung auf allen Hierarchieebenen und in allen relevanten Innovationssystemen leisten wird.

Veranstaltungen: ExpertInnen und relevante AkteurInnen aus Hochschule, Industrie und Forschung nehmen zu zielgerichteten Diskussionen zu den folgenden Themen teil:

  -  Integration von Genderaspekten in Forschung, Entwicklung und Markteinführung im Bereich Energie

  -  Neue Strategien für mehr Attraktivität von Ausbildungsgängen im Energiebereich

Abschluss des Vorhabens bildet eine internationale Konferenz in Stuttgart, die die Ergebnisse, Empfehlungen und aktuelle Entwicklungen zum Themenfeld Gender und Energietechnik präsentiert.

Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: www.genergietechnik.eu

Alle Ergebnisse, inklusive Interviews der ReferentInnen und Handlungsempfehlungen werden am Ende des Projekts über print- und digitale Medien bekannt gemacht.

Zusammenarbeit: Women of Wind Energy Deutschland e.V., Industrie- und Handelskammer Magdeburg, Essener Kolleg für Geschlechterforschung.

Projektdauer: 01.01.2016 – 31.03.2017

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Koordinationsstelle Gender Equality MINT der Universität des Saarlandes

Ziel: Die Koordinationsstelle Gender Equality MINT (GEM) ist Anlaufstelle bei allen Fragen zum Thema Gender und Geschlechtergerechtigkeit in den Studienbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) an der Universität des Saarlandes. Die Koordinationsstelle GEM informiert, unterstützt und vernetzt die unterschiedlichen Zielgruppen. Sie bietet Unterstützung für Schülerinnen, Studentinnen, Absolventinnen sowie Wissenschaftlerinnen aller Qualifikationsstufen. Mithilfe der Koordinationsstelle sollen der Zugang zu MINT-Fächern erleichtert, mögliche Hindernisse für junge Frauen abgebaut und Netzwerke aufgebaut werden.

Ausgangslage: Trotz ausgezeichneter Voraussetzungen und hoher Qualifikation entscheiden sich immer noch wenige Schülerinnen für ein Studium im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Studentinnen, Promovendinnen und Professorinnen sind in diesen Fachbereichen immer noch stark unterrepräsentiert und es lässt sich mit steigender Qualifikationsstufe nach wie vor das Phänomen der so genannten "leaky pipeline" erkennen.

Umsetzung: Planung, Organisation und Durchführung von konkreten Projekten für Schülerinnen (UniCamp für Schülerinnen, Mentoring-Programm MentoMINT), Präsenz auf Informations-Veranstaltungen für Schüler/innen und Studierende, Unterstützung von (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen bei der Karriereplanung (beispielsweise durch Mentoring), Organisation von Workshops, Symposien und Netzwerktreffen.

Zusammenarbeit: Die Koordinationsstelle fungiert als Schnittstelle zwischen dem Gleichstellungsbüro und dem Exzellenzcluster der Saarbrücker Informatik „Multimodal Computing and Interaction“. Enge Zusammenarbeit besteht außerdem mit universitären MINT-Fachbereichen (z.B. im Bereich der Schülerlabore), den sogenannten An-Instituten (z.B. INM, MPI) sowie externen Projektenpartnern.

Projektdauer: bis 2017, eine Stelle

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Frauen in MINT-Fächern

Kurzbeschreibung: Das Herzstück im Projekt „Frauen in MINT-Fächern“ bilden analoge, gendersensible Maßnahmen, welche auf den folgenden Zielen und Handlungsfeldern basieren: Einer Erhöhung der Zahl weiblicher Studierender in den Fächern mit erheblich niedrigeren Frauenanteil und strukturelle Reformen in MINT-Fächern anzustoßen. Ein explizites Arbeitsfeld des Gleichstellungsbüros der Universität Hildesheim und seiner Projekte ist dabei, die Berufs- und Studienwahloptionen von jungen Frauen und Männern zu erweitern. Das Projekt „Frauen in MINT-Fächern“ zielt, ebenso wie das Projekt „Männer und Grundschullehramt“, auf eine Geschlechterparität in Fächern, die als „typisch männlich“ (z.B. Informationstechnologie) oder eben als „typisch weiblich“ (z.B. Grundschullehramt) gelten. Die Reform von Lehr- und Lernformen sowie von Studieninhalten und präventive Maßnahmen zur Erhöhung der Studienmotivation, als auch zur Unterstützung eines erfolgreichen Studienabschlusses ist das zweite große Arbeitsfeld. Die Reform der Lehr- und Lernformen bildete bereits im vorangegangen Projekt „Gender in der Lehre“ den Schwerpunkt. Hieraus ist der virtuelle Reader „Genderkompetenz in den MINT-Fächern“ hervorgegangen. Das Projekt Frauen in MINT-Fächern möchte diesen Ansatz der strukturellen Reform zukünftig weiterführen und verstärkt einbringen.

Projektdauer: bis Frühjahr 2017 (50% Stelle + Studentische Hilfskraft)

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