Moderation im Überblick

 

Prof. Dr. Britta Schinzel

Auftaktworkshop

Gender in den MINT-Fa¨chern – Positionen und Perspektiven

Dr. Claude Draude

Workshop 2

Gender in MINT unterrichten – Hochschuldidaktische Ansätze

Dr. Aniela Knoblich

Workshop 3

Gender Studies und Chancengleichheit in MINT

Wird noch bekannt gegeben

Internationale Tagung

 

Referierende im Überblick

Auftaktworkshop
Gendering in den MINT-Fächern

Prof. Dr. Corinna Bath

De-Gendering informatischer Artefakte 

Prof. Dr. Evelyn Ferstl

Perspektiven aus der Kognitionswissenschaft

Prof. Dr. Kerstin Palm

Ein wissenschaftshistorisches Modul für die Biologie - eine Brücke in die Gender Studies 

Prof. Dr. Sigrid Schmitz

Neue Ansätze zur Verschränkung von Natur-Kultur-Technik 

 

Workshop 2
Gender in MINT unterrichten – Hochschuldidaktische Ansätze

Prof. Dr. Helene Götschel

Gender Studies und Physik zusammen denken

Dr. Christine Katz

Gender und Diversity als Begleitprogramm im Rahmen des forschenden Lernens

Prof. Dr. Petra Lucht

Forschungsbasiert und praxisorientiert: Genderlehre im Studienprogramm GENDER PRO MINT

Dr. Marion Mangelsdorf

Gendersensitive und partizipative Studienaustauschprojekte mit den Umweltwissenschaften

Workshop 3
Gender Studies und Chancengleichheit in MINT


Videodokumentation: Simon Schwab

Gender in MINT unterrichten - Hochschuldidaktische Ansätze

[ 26. - 27. November 2015 // Lehrgebäude, Elsässerstraße 2o, 79110 Freiburg ]

Referierende: Prof. Dr. Helene Götschel (Hannover), Dr. Christine Katz (Lüneburg), Prof. Dr. Petra Lucht (Berlin), Dr. Marion Mangelsdorf (Freiburg)

 

Lehrende, die Gender in den MINT-Fächern bzw. MINT-Perspektiven in den Gender Studies unterrichten, sehen sich häufig mit Studierendengruppen konfrontiert, die sehr heterogenes Vorwissen und unterschiedliche Erwartungshaltungen mitbringen. Verständigungsbedarf besteht auch in Bezug auf Lernziele, Lehrinhalte und Standards interdisziplinärer Lehrkooperationen: Welche Kompetenzen sollen Studierende in diesen Seminaren und Projekten erwerben? Nach welchen Kriterien wird Lernerfolg bemessen? Welche gemeinsamen Standards und Strategien zur Qualitätssicherung in der Lehre sind sinnvoll?

Ziele des Workshops sind die praxisbezogene Reflexion der Chancen und Schwierigkeiten in der Arbeit mit interdisziplinären Studierendengruppen, die Diskussion gemeinsamer Standards für die interdisziplinäre Lehre sowie eine Reflexion bestehender Konzepte und die Entwicklung möglicher Ansätze für die eigene Praxis.

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Programm:

Do, 26.11.

Moderation:   Dr. Claude Draude (Braunschweig)

14.30 Uhr       Prof. Dr. Nina Degele (Freiburg)

                         Begrüßung 

14.45 Uhr       Dr. Marion Mangelsdorf (Freiburg)

                        Gendersensitive und partizipative Studienprojekte im internationalen Austausch

                        mit den Umweltwissenschaften und der Mediengestaltung

16.00 Uhr       Prof. Dr. Helene Götschel (Hannover)

                         Gender Studies und Physik zusammen denken

 

Fr, 27.11.

09.00 Uhr       Dr. Marion Mangelsdorf (Freiburg)

                         Begrüßung

09.30 Uhr       Prof. Dr. Petra Lucht (Berlin)

                         Forschungsbasiert und Praxisorientiert: Genderlehre im Studienprogramm GENDER PRO MINT an der TU Berlin

10.30 Uhr       Dr. Christine Katz (Lüneburg)

                         Gender und Diversity als Begleitprogramm im Rahmen des forschenden Lernens
                         an der Leuphana Universität Lüneburg

Quelle: „Grace Hopper and UNIVAC“ von Unknown (Smithsonian Institution)

Gender Studies und Chancengleichheit in MINT

[ 27. Januar 2016, Liefmannhaus, Goethestrasse 33/3, 79100 Freiburg ]

Referierende: Dr. Barbara Hartung (MWK, Maria-Göppert-Mayer-Programm), Dr. Dagmar Simon (WZB Berlin), Prof. Dr. Martina Schraudner (TU Berlin)

Die Identifikation und der Abbau von Barrieren, die durch vergeschlechtlichte Fachkulturen bedingt und aufrecht erhalten werden, sind sowohl für die Umsetzung von Gender & Diversity-Strategien als auch für die weitere Verankerung der Geschlechterforschung in den MINT-Fächern unabdingbar. Der Workshop lotet daher mögliche Synergieeffekte zwischen Gender & Diversity-Programmen und Ansätzen zur Verankerung von Gender-Perspektiven in den MINT-Fächern aus. Welche gemeinsamen Problemlagen können identifiziert werden? Welche Formen der Kooperation und gegenseitigen Unterstützung erscheinen sinnvoll? Welche Fördermodelle sind in diesem Bereich zukunftsweisend?

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Programm

27.1.2016

Moderation:   Dr. Aniela Knoblich (Freiburg)

09.00 Uhr       Dr. Aniela Knoblich & Dr. Marion Mangelsdorf (Freiburg)

                         Begrüßung 

09.15 Uhr       Dr. Dagmar Simon (Berlin) 

                         Perspektiven der Geschlechterpolitik: Was tragen Organisationen,
                         Organisationskulturen, Disziplinen oder gar Nachhaltigkeitskonzepte dazu bei?

10.15 Uhr       Kaffeepause

10.30 Uhr       Diskussionsrunde

                         mit Dr. Dagmar Simon (Berlin), Dr. Barbara Hartung (MWK), Prof. Dr. Martina Schraudner (Berlin)

12.00 Uhr       Stehempfang 

Prof. Dr. Sigrid Schmitz 

  

Neue Ansätze zur Verschränkung von Natur-Kultur-Technik

„Bringing Gender into Science“: Dieses Anliegen steht seit mehreren Jahrzenten im Zentrum der Gender & Science Technology Studies. Mit der Integration von Konzepten, Analysen der Wissensproduktion, Forschungsmethodiken und epistemologischen Ansätzen der naturwissenschaftlich-technischen Genderforschung geht es um eine Berücksichtigung von Sex/Gender-Aspekten auf allen Ebenen der Forschung und Entwicklung. Heute werden in verschiedenen naturwissenschaftlich-technischen und biomedizinischen Fächern Verschränkungen und Grenzüberschreitungen zwischen Natur, Technik und Kultur erforscht, z.B. in der Epigenetik, in den Neuro- und Kognitionswissenschaften oder in den Umweltwissenschaften, und in Entwicklungsfeldern eingesetzt, z.B. von Neuro- und Körpertechnologien. Hierzu wird von Seiten der MINT-Fächer der Dialog mit den Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften ebenso eingefordert, um mit wechselseitiger Expertise die Ein- und Auswirkungen an diesen Schnittstellen berücksichtigen zu können.  Ich stelle Ansätze und Strategien, Chancen und Herausforderungen für einen solchen inter- und transdisziplinären Dialog zwischen den Gender & Science Technology Studies und den MINT-Fächern vor – u.a. durch das internationale ExpertInnen-Netzwerks NeuroGenderings und über ein interdisziplinäres Symposium zu Epigenetik.

// Präsentation / Download (880 KB)

Forschungsinteressen

Gender, Hirnforschung und Neurotechnologien, transdisziplinäre Körperdiskurse und Embodying, Gender und E-learning, feministische Epistemologien.

Vita

Sigrid Schmitz ist Biologin und forscht in den Gender & Science Technology Studies zu Hirnforschung, Neurokulturen und Neurotechnologien, zu Körperdiskursen an Natur-Kultur-Schnittstellen. Sie ist derzeit Gastprofessorin an der Universität Graz. Von 2010 bis 2015 war sie Professorin für Gender Studies an der Universität Wien. Zusammen mit Prof. Dr. Britta Schinzel leitete sie als Hochschuldozentin an der Universität Freiburg von 2002 bis 2009 das Kompetenzforum „Genderforschung in Informatik und Naturwissenschaften“.

Literatur

Schmitz, Sigrid. 2015. Gender in Science: Bis hierhin und wie weiter? Potentiale und Grenzen genderbezogener Dialoge mit den MINT-Fächern. In: Paulitz, Tanja, Hey, Barbara, Kink, Susanne und Prietl, Bianca. Hrsg. Akademische Wissenskulturen und soziale Praxis. Geschlechterforschung zu natur-, technik- und geisteswissenschaftlichen Fächern. Reihe: Forum Frauen- und Geschlechterforschung der DGS-Sektion. Münster: Westfälisches Dampfboot. 228–250.  

Schmitz, Sigrid und Höppner, Grit. 2014. Feminist neuroscience: a critical review of contemporary brain research. In: Choudhury, Suparna, Slaby, Jan und Margulies, Daniel. Hrsg. The context and implications of human brain research. Special Issue Critical Neuroscience: Frontiers in Neuroscience 8, July 2014, 564. 

Schmitz, Sigrid und Höppner, Grit. Hrsg. 2014. Gendered Neurocultures. Feminist and Queer Perspectives on Current Brain Discourses. Bd. 2 "CHALLENGE GENDER". Universität Wien. 

Schmitz, Sigrid. 2014. Feminist Approaches to Neurocultures. In: Wolfe, Charles. Hrsg. BrainTheory: Essays in Critical Neurophilosophy. New York: Palgrave Macmillan. 195–216.

Kontakt
Prof. Dr. Sigrid Schmitz
Koordinationsstelle für Geschlechterstudien,Frauenforschung und Frauenförderung
Universität Graz
Beethovenstraße 19/I
A - 8010 Graz
Tel.: +43 316 380-5721
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